Was hilft gegen Haarausfall?

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3 Mittel gegen Haarausfall bei Männern

– Veröffentlicht in: Mittel gegen Haarausfall

Gehen am Tag etwa 100 Haare verloren, liegt der Haarverlust in einem unauffälligen Bereich. Sorgen, dass in Zukunft mit lichten Stellen oder mit einem Kahlkopf zu rechnen ist, sind noch unbegründet. Erst wenn die Haare erheblich stärker schwinden, handelt es sich um einen krankhaften Haarausfall.

Männer sind besonders betroffen. Für etwa 70 % aller Männer wird Haarverlust irgendwann zu einem brandaktuellen Thema.

Obwohl ungesunde Ernährungsweisen und Stress Haarausfall bei Männern begünstigen, sind in den meisten Fällen erbliche Anlagen für das Problem verantwortlich. Eine Reihe von Wirkstoffen sollen bei Haarausfall helfen. Aber welche halten tatsächlich das, was sie versprechen?

1. Minoxidil wird von Experten als wirkungsvollstes Mittel gegen Haarausfall bei Männern betrachtet.

Die Entwicklung des Arzneistoffes galt ursprünglich der Bluthochdruck-Behandlung. Inzwischen kommt Minoxidil von Kirkland nur noch zur Bekämpfung von Haarausfall zum Einsatz.

Indem Minoxidil die Blutgefäße auf der Kopfhaut erweitert, findet für die Haare eine bessere Nährstoffversorgung statt. Eine Kräftigung vorhandener Haare und die Stimulanz zu neuem Haarwachstum sind die Folgen. Die flüssige Substanz wird auf lichte Kopfstellen aufgetragen.

Minoxidil steckt in folgenden Produkten:

  • REGAINE® Männer
  • Neocapil®
  • ALOPEXY®
  • FOLIGAIN.D5®
  • DS Laboratories MINOXIDIL 5%

2. Finasterid als Mittel gegen Haarausfall bei Männern

Finasterid ist ein Wirkstoff, der bei Prostataadenomen und bei Haarausfall von Ärzten verschieben wird, aber nur, wenn der Haarverlust aufgrund einer Überempfindlichkeit gegenüber Androgenen resultiert.

Das in Tablettenform einzunehmende Medikament behindert die Transformation von Testosteron in Dihydrotestosteron. Die Haarfollikel reagieren darauf positiv, vorausgesetzt, sie befinden sich noch in einem aktiven Zustand. Androgenetischer Haarausfall lässt sich mit Finasterid um Jahre hinausschieben.

Das Arzneimittel muss jedoch über die gesamte Zeit eingenommen werden. Sobald eine Unterbrechung der Anwendung erfolgt, steigt der DHT-Spiegel an, was mit größter Wahrscheinlichkeit den Ausfall der mittlerweile nachgewachsenen Haare bedeutet. Als Nebenwirkungen können Depressionen und Potenzstörungen auftreten.

3. Alfatradiol zum Auftragen auf die Kopfhaut

Der äußerlich zu verabreichende Wirkstoff Alfatradion eignet sich für Männer und Frauen gleichermaßen. Lösungen mit Alfatradion hemmen ebenfalls die Testosteronumwandlung, um Haarwurzelschädigungen aufzuhalten oder zumindest zu verzögern.

Eine Behandlung mit Alfatradiol muss langfristig erfolgen. Erste Erfolge sind nach frühestens 3 Monaten zu erwarten. Im Medikament Pantostin® ist Alfatradiol als Wirkstoff gegen Haarausfall enthalten.

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