Was hilft gegen Haarausfall?

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Wenn Mineralstoffmangel zu Haarausfall führt

– Veröffentlicht in: Haarausfall Ursachen

Sie leiden an Haarausfall und wissen nicht, ob es am Mineralstoffmangel liegt?

Unliebsamer Haarausfall kann, neben einer übersäuerten Kopfhaut oder psychischen Belastungen, unterschiedliche Ursachen haben. Eine davon ist beispielsweise ein Mangel an Mineralstoffen. Denn für die Produktion von Haaren benötigt der Körper einige wichtige Mineralien und Spurenmineralien, damit der Haarfollikel, also die Stellen des Körpers, an denen Haare wachsen, stimuliert werden.

Liegt ein akuter Mineralstoffmangel vor, dann reicht die Zufuhr von Mineralstoffen und Spurenelementen über eine normale Ernährung meist nicht mehr aus, um die Depots im Körper wieder aufzufüllen.

Haarausfall durch Mineralstoffmangel

mineralstoffe

Mineralstoffe, in der Natur

Viele Nahrungsmittel, die wir heutzutage zu uns nehmen, weisen einen deutlichen Mangel an Mineralstoffen auf. Zum einen liegt das daran, dass in manchen Regionen des Landes das Erdreich über wenige Mineralien verfügt und dementsprechend die dort angebauten Lebensmittel zu wenige Mineralstoffe über die Erde aufnehmen können.

Zum anderen beeinträchtigen Düngemittel die natürliche Aufnahme von Mineralien und Spurenelementen über landwirtschaftliche Anbauflächen. Gemüse aus einem ökologischen Landbau hingegen bietet deshalb weitaus mehr Mineralien und sollte konventionell angebauten Nahrungsmitteln vorgezogen werden.

Des weiteren unterstützt eine basische Ernährung die Versorgung des Körpers mit Mineralstoffen. Denn Mineralien, die auch Basen genannt werden, neutralisieren eine Übersäuerung des Körpers, die ebenfalls eine Ursache für Haarausfall sein kann. Möchte man dem Haarausfall entgegenwirken, ist deshalb in jedem Fall auf eine basische Ernährung zu achten.

Die wichtigsten Mineralien gegen Haarausfall

Um die Vorräte an Mineralien im Körper wieder aufzufüllen und um Haarausfall durch Mineralstoffmangel vorzubeugen oder ihm entgegenzuwirken, sind insbesondere vier Mineralien von Bedeutung:

  • Kalzium
  • Selen
  • Jod
  • Zink

Der Haarboden benötigt für das Wachstum der Haare ausreichend Kalzium und Magnesium. Bei Haarausfall, der durch einen Kalziummangel hervorgerufen wurde, sollten vermehrt folgende kalziumhaltige Nahrungsmittel genossen werden:

  • Milch und Milchprodukte
  • Nüsse und Mandeln
  • Sesam und Leinsamen
  • Feigen
  • Chinakohl, Grünkohl und Spinat
  • vollwertiges Getreide

Aber auch Nahrungsergänzungsmittel sind im Falle eines Kalziummangels erlaubt. Ein Spurenelement, das das Haarwachstum unterstützt ist Selen. Der Körper benötigt Selen nur in geringen Mengen, deshalb sollte man bei der Einnahme eine Überdosierung vermeiden, indem man dieses Spurenelement ausschließlich über die Nahrung zu sich nimmt. Selen findet man in Nüssen und in vollwertigen Getreideprodukten.

Um Haarausfall vorzubeugen, hilft das Spurenelement Jod. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Triiodthyronin und ist in Seefisch, in getrockneten Algen und in hochwertigem Meer- oder Kristallsalz zu finden. Auch über Nahrungsergänzungsmittel kann bei Jodmangel rasch Abhilfe geschaffen werden.

Um das Haarwachstum anzuregen, gilt Zink als wichtiges Spurenelement. Denn es ist an der Bildung von Keratin beteiligt, das als Hauptbestandteil von Haaren, Haut und Nägeln gilt. Möchte man Zink über die Ernährung aufnehmen, dann lohnt sich die vermehrte Verarbeitung von Haferflocken, Weizenkeime, Weizenkleie, Nüsse und Hülsenfrüchte für den täglichen Speiseplan.

Tipps, um Mineralstoffmangel vorzubeugen

Mit einer ausgewogenen und vielseitigen Ernährung lässt sich Mineralstoffmangel am besten vorbeugen, insbesondere mit ausreichend pflanzlichen und biologisch produzierten Produkten. Obst und Gemüse sollten möglichst nährstoffschonend zubereitet werden.

Alkohol und Süßigkeiten meidet man am besten bei akutem Haarausfall, da sie als Kalziumräuber gelten. Bei Getränken ist vorwiegend auf Mineralwasser, Tees oder verdünnte Fruchtsäfte zurückzugreifen. Als Hausmittel gegen Mineralstoffmangel hilft beispielsweise ein Glas Wasser mit zwei Esslöffel Essig und einem Teelöffel Honig.

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