Haarwachstum anregen – so gelingt es

Ein kräftiger Haarwuchs zeugt von Gesundheit, Lebenskraft und Vitalität. Nicht selten weisen lichte und brüchige Haare auf ein geschwächtes Immunsystem oder auf eine bereits vorhandene Erkrankung hin. Das Gleiche gilt für Haare, die nur geringfügig an Länge zunehmen.

Gesundes Haar kann nur auf einer gesunden Kopfhaut wachsen. Vorkehrungen, um den Haarwuchs anzukurbeln, sollten deshalb in erster Linie das körperliche Wohlbefinden im Auge haben.

Mit welchen Maßnahmen im Alltag lässt sich die Gesundheit fördern und das Haarwachstum anregen?

Haarwachstum anregen

Haarwachstum anregen durch Kopfmassage

Eine medikamentöse Behandlung stellt für viele Menschen mit Haarausfall das letzte zur Verfügung stehende Mittel gegen Glatzenbildung dar. Handelt es sich um einen erblich bedingten Haarausfall, führen Arzneimittel unter Umständen zum Erfolg. Eine gesunde Lebensweise unterstützt jede Therapieform gegen ausfallende Haare. Sie wirkt sich natürlich auch ohne sonstige Mittel vorteilhaft auf das Haarwachstum aus.

1. Haarwachstum anregen mit einer ausgewogenen Ernährung

Je hochwertiger der Treibstoff, desto besser läuft der Motor. Ähnlich verhält es sich mit dem täglichen Essen, das unserem Körper die notwendige Energie spendet. Auch hier bestimmt letztendlich die Qualität der Nahrung die Leistungsfähigkeit. Um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, bedarf es eine ausgewogene Ernährung, die alle wichtigen Nährstoffe zur Verfügung stellt. Enthält die tägliche Kost Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Proteine, ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe im ausreichenden Maße, existiert die beste Grundlage für ein gesundes Haarwachstum.

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2. Viel trinken

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bringt den Kreislauf in Schwung und schwemmt Schadstoffe aus.

3. Reichlich frische Luft tanken

Wer das Haarwachstum anregen möchte, sollte sich möglichst oft im Freien aufhalten. Zum einen trägt der Sauerstoff zur Gesunderhaltung bei und zum anderen braucht der menschliche Organismus das Tageslicht, damit eine Vitamin-D-Aufnahme erfolgen kann. Vitamin D stärkt das Immunsystem und trägt zum Wachstum der Haare bei.

4. Umweltgiften aus dem Weg gehen

Toxische Substanzen wirken sich negativ auf die körperliche Verfassung aus. Häuser sind womöglich mit Wohngiften wie Formaldehyd, Lösungsmitteln, Weichmachern und aggressiven Holzschutzanstrichen belastet. Eine professionelle Innenraumanalyse misst die Schadstoffkonzentration und spürt Giftstoffe in Wohnräumen auf. Dazu bedarf es eine Raumluftprobe, die in einem Labor untersucht wird. Weil Schimmelpilze Giftstoffe an die Raumluft abgeben, empfiehlt sich die Beseitigung von eventuell vorhandenen Schimmelschäden. Noch immer kommen Pflanzenschutzmittel in privaten Gärten zum Einsatz. Ein Biogarten ist dagegen frei von giftigen Insektiziden und Pestiziden.

5. Auf das Rauchen verzichten

Rauchen führt zu einer Minderung des Blutflusses in der Kopfhaut. Den Zigarettenkonsum für immer beenden kann das Haarwachstum anregen, weil die Kopfhaut wieder besser mit Blut und den darin enthaltenen Nährstoffen versorgt wird.

6. Alkoholische Getränke meiden

In geringer Menge genossen, führt Alkohol noch zu keiner Verschlechterung des Allgemeinzustandes. Wird ein als harmlos angesehener Alkoholverbrauch jedoch überschritten, besteht ein gesundheitliches Risiko. Haarwachstum anregen schließt den weitgehenden Verzicht auf alkoholische Getränke ein.

7. Nur natürliche Haarfarben verwenden

Eine chemisch hergestellte Zweikomponenten Haarfarbe entzieht den Haaren die natürlichen Farbpigmente, um sie durch andere Farbtöne zu ersetzen. Dazu sind etliche als bedenklich eingestufte Stoffe nötig, die sowohl die Haare als auch die Kopfhaut schädigen können. Weitaus sanfter für die Haare sind natürliche Haarfarben, wie Henna oder Nussschalenpulver, die sich lediglich um die Haarschäfte legen und nicht ins Haarinnere eindringen. Im besten Fall werden die Haare überhaupt nicht gefärbt.

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8. Dauerwellen strapazieren die Haare

Während eines chemischen Umwandlungsprozesses erhält glattes Haar eine gelockte Struktur. Damit das Haar die gewünscht Form einnimmt, muss zunächst das Aufbrechen der natürlichen Haarfestigkeit erfolgen. Wasserstoffperoxid bringt den auf Wicklern aufgerollten Haaren ihre Stabilität wieder zurück. Der gesamte Vorgang stresst die Haare enorm und kann sich nachteilig auf das Haarwachstum auswirken.

9. Haare nicht zu heiß föhnen

Hoch temperierte Föhnluft greift Haare und Kopfhaut an. Idealerweise wird auf das Föhnen ganz und gar verzichtet. Das Lufttrocknungsverfahren bekommt den Haaren viel besser.

10. Zur äußerlichen Pflege: Haarkur mit Ei

Haarspülungen und Haarkuren aus dem Handel sind meist mit Silikonen angereichert, die Haarschäfte fest umschließen. Zwar sehen die Haare zunächst kräftiger aus, aber da die Silikonhülle die natürliche Atmung der Haare behindert, reagieren sie bei Dauerbehandlung häufig mit vorzeitigem Ausfall.

Ein uraltes Hausmittel versorgt die Haare von außen mit Nährstoffen: Das Haarwachstum anregen gelingt mit einer Ei-Haarkur relativ gut. Eiweiß gerinnt sehr schnell und bleibt in den Haaren hängen, deshalb wird es nicht verwendet. Eigelb verfügt über Vitamine des B-Komplexes und Vitamin D. Diese Nährstoffe beeinflussen das Haarwachstum positiv.

Eine Eier-Haarkur besteht deshalb vorzugsweise aus 2 Eidottern, 2 EL Olivenöl und 1 TL Honig. Bei längeren Haaren werden entsprechend mehr Zutaten benötigt. Die Masse gut vermischen, auf die Haare auftragen, mindestens eine halbe Stunde einwirken lassen und mit klarem, nicht zu warmem Wasser ausspülen.

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