Welche Vitamine gegen Haarausfall wirklich helfen

Für viele Betroffene sind Vitamine eine effiziente Lösung ihres Haarausfall Problems.

Viele ausfallende Haare, die lichte Stellen hinterlassen, sind in erster Linie eine kosmetische Belastung. Glatzenbildung wird von vielen Menschen als eine Einschränkung der Schönheit empfunden, weshalb schütteres Haar, das in der Medizin als Alopezie bezeichnet wird, zu einem verminderten Selbstbewusstsein und zu psychischen Problemen führen kann.

Vitamine gegen Haarausfall helfen in vielen Fällen

Vitamine gegen Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall tritt nicht selten schon in jüngeren Jahren in Erscheinung, was sich häufig als besonders störend auswirkt. Oft sind Kinder und Jugendliche schon von den Problemen betroffen. Die meisten Leidtragenden sind deshalb bemüht, dem Haarausfall so früh wie nur möglich Einhalt zu gebieten. Nicht immer muss ein spezielles Shampoo gegen Haarausfall gekauft werden. Manchmal genügt bereits eine Nahrungsumstellung, damit die Haare wieder in gewohnter Weise sprießen. Es sollte in erster Linie auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, damit alle wichtigen Nährstoffe in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

Vitamine gegen Haarausfall

Die Power für kräftiges Haar ziehen die Zellen zum großen Teil aus der Nahrung. Eine Rettung der Haare ist in greifbarer Nähe, sobald die richtigen Vitamine ins Spiel kommen:

  • Vitamin A:
    Das fettlösliche, essenzielle Vitamin A1, das auch als Retinol bezeichnet wird, animiert die Neubildung von Zellen, indem die Zellteilung effektiv unterstützt wird. Vitamin A1 ist in hohem Maße in Fisch, Eigelb sowie in Leber- und Milchprodukten enthalten. Das Provitamin A (Carotin), eine Vitamin A-Vorstufe, kommt in Karotten und in vielen anderen gelben und grünen Gemüsesorten vor.
  • B-Vitamine:
    Die Vitamine B3 (Geflügel, Bierhefe, Leber), B6 (Weizenkeime, Nüsse), B7 bzw. Biotin (Weizenkleie, Backhefe, Eigelb, Spinat) und B12 (in tierischen Produkten) sind an Stoffwechselprozessen beteiligt, die für die Haare wichtig sind.
  • Vitamin C:
    Das Vitamin C stärkt das Immunsystem und das Bindegewebe und regt dabei das Haarwachstum an.
  • Vitamin E:
    Das Vitamin E beschleunigt das Wachstum der Haare und macht sie kräftiger. Zu den Vitamin-E-Quellen zählen Pflanzenöle, Getreide, Samen, Eier und Milch.
  • Weitere wichtige Nährstoffe:
    Darüber hinaus nehmen die Omega-3-Fettsäuren, die Folsäure und der Mineralstoff Zink tragende Rollen bei einer optimalen Versorgung der Haare ein.
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Nahrung gegen Haarausfall

Weißmehl ist nicht nur bei Haarausfall ungesund. Vollkornprodukte als Alternative verfügen über erheblich mehr Vitamine und Mineralstoffe, weshalb sie den Vorzug erhalten sollten. Zucker besitzt ein hohes Maß an Kalorien aber keine Vitalstoffe. Auf Zucker möglichst zu verzichten trägt zu einer gesunden Ernährung bei. Stattdessen sollte viel Obst und Gemüse auf dem täglichen Speiseplan stehen. Bei Haarausfall hat sich auch noch fetter Seefisch bewährt, weil er reichlich Omega-3-Fettsäuren besitzt.

Biotin bei Haarausfall

Vitamin B7, das manchmal auch als Vitamin H bezeichnet wird, trägt ganz entscheidend zur Gesundheit der Haare bei. Es ist Bestandteil des Vitamin-B-Komplexes, der sich aus acht unterschiedlichen Vitaminen zusammensetzt: B1 Thiamin, B2 Lactoflarin, B3 Niacin, B4 Cholin als vitaminähnlicher Stoff, B5 Pantothensäure, B6 Pyridoxin, Pyrodoxamin und Pyridoxal, B7 Biotin, B9 Folsäure und B12 Cobalamin. Der Begriff Vitamin H als alternativer Name für Biotin resultiert aus der Tatsache, dass dieses wasserlösliche Vitamin Haare und Haut versorgt.

Mögliche Begleiterscheinungen bei Biotin-Mangel

Wird dem menschlichen Körper zu wenig Biotin zugeführt, sind vor allem die Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechselvorgänge betroffen, was sich unter Umständen negativ auf den Haarwuchs auswirkt. Zu den Symptomen, die bei einem Mangel an Biotin auftreten können, zählen:

  • Erschöpfungszustände
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • permanente Müdigkeit
  • Blässe im Gesicht
  • Haarausfall
  • Hautausschläge wie Akne und Ekzeme
  • brüchige Fingernägel
  • Muskelschmerzen
  • häufig auftretende Infektionskrankheiten
  • depressive Verstimmungen

Experten raten bei erwachsenen, gesunden Menschen zu einer Tagesdosis von 50 μg Biotin pro Tag. Bei Stress liegt der Bedarf jedoch höher. Nachstehende Lebensmittel enthalten Biotin:

  • Innereien, insbesondere Rinderleber
  • Hefe
  • Sojabohnen
  • Walnüsse
  • Eigelb
  • Spinat
  • Tomaten
  • Fisch
  • Bananen
  • Champignons
  • Vollkornreis und andere Vollkornprodukten
  • Rind- und Schweinefleisch
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Zusammenfassung

Eine optimale Versorgung mit Vitaminen, wie z.B.  Biotin lässt sich normalerweise mit einer ausgewogenen Ernährung erreichen. Bei akutem Haarausfall kann Biotin als Nahrungsergänzung in Kapsel- oder Tablettenform dazu beitragen, dass die Haarfollikel wieder mehr Keratin hervorbringen. Vor der Einnahme von Biotin-Präparaten sollte gegebenenfalls ein Arzt um Rat gefragt werden.

2 Kommentare… Kommentar hinzufügen
  • Gerhard Nov 20, 2013, 11:41 am

    Auch durch regelmäßiges Obstessen konnte ich meine Glatze nicht verhindern. Schade. Aber so ist das nun mal bei den meisten Männern über 50. 🙁
    Nun bin ich auf der Suche nach einer Lösung für meine Frau, bei der sich ein plötzlicher Haarausfall eingestellt hat.

  • Haarausfall Apr 10, 2014, 1:11 am

    Warst du den schonmal beim Arzt bzw. deine Frau? Die meisten Patienten die an Haarausfall leiden gehen nicht zum Arzt aus Angst “Vor der Wahrheit”, aber man muss der Wahrheit ins Auge blicken um die Lösung zu finden.

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